Aussenluft

Luft als Wärmequelle steht überall und jederzeit unbegrenzt zur Verfügung. Darüber hinaus bedarf deren Nutzung keinerlei zusätzlicher Genehmigungen. Jedoch unterliegt sie Jahreszeiten bedingt erheblichen Schwankungen.

Hieraus ergibt sich eine im Vergleich zur Grundwasser oder Erdreichnutzung schlechtere Energieeffizienz, die mittels der sogenannten Jahresarbeitszahl zum Ausdruck gebracht wird.
Die Jahresarbeitszahl kennzeichnet das Verhältnis zwischen der pro Jahr zugeführten elektrischen Arbeit (Wärmepumpen werden mit Strom angetrieben) und der hiernach abgeführten Wärmemenge.

So liegt die Nutzung der Luft als Energieträger für die Warmwasserbereitung im Sommer zwar ungeschlagen auf dem ersten Platz, diesen büßt sie jedoch in den kälteren Monaten wieder ein.

Über das gesamte Jahr gesehen ist die durchschnittliche Wärmeeffizienz der Luft-Wärmepumpen mit denen der Sole-Wärmepumpen jedoch vergleichbar.