Entwicklung

Die Pelletheizungen wurden vor allem in Kanada, Österreich und Skandinavien entwickelt. Dort gibt es bereits über 20 Jahre Erfahrungen mit dieser Heiztechnik. In Österreich liegt der Anteil von Pelletheizungen im Neubau nach Branchenberichten bei 35 %, 2003 waren insgesamt etwa 30.000 Pelletheizungen (Kleinanlagen) installiert. In Deutschland wurden von 1999 bis 2005 rund 44.000 Pelletsanlagen installiert und für 2006 rechnen die Hersteller mit 26.000 weiteren neuinstallierten Systemen, so das der Bestand auf 70.000 anwachsen könnte.

Es wird auch nach alternativen Brennstoffen zum Betrieb von Pelletöfen gesucht. Nach schlechten Erfahrungen mit Stroh ist insbesondere Energiegetreide (Energiekorn) zu nennen, spezielle wenig eiweißhaltige Getreidesorten. Das wird unter wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten noch untersucht und ist als Nutzung eines Lebensmittels gesellschaftlich umstritten. Daneben wird auch mit Raps und anderer Ölsaat, oder Kernen verschiedener Pflanzen geforscht.